Wasserenthärtungsanlage Ionentauscher

Mit einer Enthärtungsanlage, die nach der Arbeitsweise des Ionentauschers arbeitet, wird das Wasser wirklich weicher. Bei dieser Betriebsart wird über einen Ionentauscher dem Wasser Kalk – also Calcium- und Magnesium-Ionen – entzogen und gegen Natrium-Ionen ausgewechselt. Die Wasserenthärtungsanlage wird in die Wasserversorgung des Hauses eingebunden, damit das kalkhaltige Wasser, ehe es den Weg zum Wasserhahn oder zur Waschmaschine findet, zuerst das Tauscherharz in der Anlage passiert. Diese Wasserenthärtungsanlagen Ionentauscher sind für Einfamilien zwischen 1000 und 2500 Euro erhältlich. Dabei muss das Tauscherharz mittels Ionentauscher regelmäßig einer Regenerierung ausgesetzt werden, um wieder ausreichend Natrium-Ionen bereitstellen zu können. Das Harz wird über die Anlage mit einer Solelösung gereinigt. Die Stoffe, die für die Kalkbildung verantwortlich sind, werden mit dem Abwasser ausgeschieden, während im Verlauf das Tauscherharz eine Auffrischung erhält. Aus diesem Grund muss in regelmäßigen Abständen Regeniersalz bei der Wasserenthärtungsanlage Ionentauscher nachgefüllt werden. IM Monat verbraucht eine Einfamilienhausanlage in den meisten Fällen zwischen 10 bis 15 Kilogramm Salz. Die permanenten monatlichen Ausgaben für Elektrizität, Salz und additionales Abwasser betragen zwischen fünf bis zehn Euro. Der Nachteil sind nicht nur die hohen Anschaffungskosten: Keime können sich fortpflanzen, wenn das Wasser lange steht. Deshalb ist es empfehlenswert, bei jedem Regenrationsablauf auch die Desinfizierung des Harzes beim Ionentauscher vorzunehmen. Es könnten durch den Ionentauscher aus Sicht der Ernährungswissenschaft wichtige erwünschte Mineralstoffe, z.B. Magnesium entfernt werden. Im Gegenzug kann es nach dem auswechseln über den Ionentauscher zu einer Steigerung der Natriumbelastung des Trinkwassers kommen.

Was ist vor dem Einbau einer Wasserenthärtungsanlage Ionentauscher zu beachten?

Eine Wasserenthärtungsanlage Ionentauscher stellt einige Erwartungen an den Ort des Einbaus. Für die Funktionsweise bei dieser Wasserenthärtungsanlage sind vor dem Einbau folgende Punkte zu berücksichtigen und zu überprüfen:

  • Steht genügend freie Rohrleitung zur Verfügung? Für den Einbau werden etwa 25 – 30 cm freie Rohrleitung benötigt, um den Anschlussblock in die Wasserleitung zu integrieren.
  • Befindet sich in der Nähe ein Anschluss für das Abwasser? Bei der Regenration wird von der Wasserenthärtungsanlage Abwasser produziert, die über einen Abfluss abgeleitet wird.
  • Steht eine Steckdose zur Verfügung? Eine übliche Steckdose reicht vollkommen aus.
  • Ist bereits ein Wasserfilter vorhanden? Im Haushalt sind Wasserfilter ein Muss. Die Hauswasserleitungen werden durch diesen Schmutzfilter vor Schwebstoffeln und anderen Partikeln geschützt.

Ein Wasserfilter muss auch vorhanden sein. Ist noch keiner installiert, ist er dringend empfehlenswert, dann kann es unverzüglich mit der Wasserenthärtungsanlage Ionentauscher nachgerüstet werden.
Für die Selektion der richtigen Anlage ist der Kenntnisstand des Wasserverbrauchs und der Wasserhärte wichtig. Durch diese Resultate wird die Kapazität und der Preis der Anlage bestimmt.