Flexibles Gestalten mit Lamellentüren, vom Einbauschrank bis zum Kinderzimmer

Lamellentüren aus Holz sind äußerst vielseitig. Die luft- und lichtdurchlässigen Türeinsätze mit italienischem Flair eignen sich zum Upcyceln alter Schränke ebenso wie zur Gestaltung von Einbauschränken und zur Verkleidung von Wandnischen. Ob bunt gebeizt, geölt oder farbig lackiert: Lamellentüren aus Echtholz sind Evergreens und passen sich perfekt in die aktuellen Landhaus- und Vintage-Wohntrends ein.

Holzlamellen atmen und schützen ihre Inhalte perfekt

Holzlamellenschränke sind wieder trendig, ob fürs Verstauen von Kleidung, von Akten und Krimskrams oder von Küchenutensilien. Die schrägen Lamellen, die aus dem mediterranen Wohnumfeld stammen, schützen und lüften ihren Inhalt zugleich. Während die offenen Holzlamellen Staub und Nässe abhalten, schützen sie den Schrankinhalt zugleich vor Staunässe und Muffigkeit. Milben und andere „Bewohner“ fest verschlossener Schränke haben in sauberen, gut gelüfteten Lamellenschränken keine Chance.

Kleiderschränke im angesagten Lamellen-Look

Die neue Lamellentür ist wie geschaffen, konventionelle Kleiderschränke umzurüsten. Schiebetüren aus Holzlamellen sind für geschickte Handwerker mühelos anzubringen. Sie gleiten auf Schienen, die im Baufachhandel erhältlich sind. Einfacher ist es, Klapptüren anzubringen, die sich für moderne ebenso wie für Landhaus-Designs eignen. Lamellen-Klapptüren werden ganz einfach mit Scharnieren befestigt. Die Breite der Lamellen sollte in etwa der erforderlichen Schrankbreite entsprechen. Um Breitenunterschiede zu kaschieren, eignen sich Holzblenden, die mittig oder auch an einer Türseite angebracht werden können.

Einbauschränke mit Lamellentüren: Insellösungen für jeden Wohnraum

Beim Einbau von Schränken in Schrägen und Nischen sind Lamellentüren unverzichtbar. Sie kaschieren die Holzständer, Trennwände und Zwischenbretter der Einbauwand und heben den Einbauschrank formschön ab. Wer handwerklich geschickt und kreativ ist, kann Lamellentüren auch als Designelement in offene Regalwände einbauen. Offene Einbauschränke mit integrierten Lamellen eignen sich für Küchen gleichermaßen wie für Kinderzimmer, Badezimmer und den Hobbykeller. Wer sein Lamellenregal selber baut, spart viel Geld. So bleibt genügend Budget für eine hochwertige Kücheninsel, für eine wertige Sanitärausstattung und ergonomische Kinderzimmermöbel!

Upcycling ist Trend: Alte Möbel mit Lamellentüren aufpeppen

Lamellentüren eignen sich auch, um alte „Schätzchen“ aufzumöbeln. Ob stabile Kleiderschränke, sperrige Kommoden oder Omas Wandregal: Brauchbare Einzelstücke müssen nicht weggegeben werden, wenn sie stilvoll umrüstbar sind. Lamellentüren verwandeln alte Schlafzimmerschränke in angesagte Hochschränke, Kommoden aus den Sechzigern und Siebzigern werden durch Lamellentüren zu angesagten Vintage-Sideboards. Und die vielen Festmeter Regalwand, die Vater vererbt hat, verwandeln sich im Online-Zeitalter dank Lamellen in Flurschränke. Schließt man nur die untere Regalhälfte mit Lamellen, entsteht eine Hochvitrine. Wie von Designerhand gemacht, wirken auch alte Einzelstücke, die passend zueinander aufgearbeitet und mit Lamellentüren versehen werden.

Umrüsten mit Lamellentüren bietet viele Möglichkeiten

Lamellentüren aus Holz, ob unbehandelt oder lackiert, sind im Fachhandel in den verschiedensten Maßen erhältlich. Ihre stabilen Seitenrahmen sind für jegliche Art von Beschlägen geeignet. Ob als Schranktür, Nischen- oder Heizkörperverkleidung: Die halb offenen Holzlamellen, in Natur oder edel in Weiß lackiert, schaffen Stauraum und sorgen für ein aufgeräumtes Bild. Im Büro verstauen sie Akten und Unterlagen diskret und staubgeschützt. Die Bar im Hobbykeller wird durch sie schimmelsicher. Auch in der Garage und der Werkstatt bieten lamellengeschützte Hochschränke aufgeräumten Platz für alle nützlichen Utensilien. Im Fachhandel sind Lamellentüren in den verschiedensten Abmessungen erhältlich. Fürs Anpassen von Längen gibt es verständliche Handwerkertipps im Netz.

Bildquelle: pixabay.com (steve_a_johnson)

Auch interessant