Ein optisch bunter Kinderspielteppich bietet unterschiedliche Funktionen

Spielteppich
© depositphotos.com @ artefacti
In vielen Kinderzimmern gehört ein bunter Spielteppich zur Standardausstattung. Sie bringen nicht nur eine bunte und fröhliche Optik in den Raum, sondern bieten dem Nachwuchs auch die Option für unterschiedliche Spiele. Beim Kauf sollten Eltern allerdings einige Aspekte beachten.

Vielfalt der Motive

Der Klassiker bei Spielteppichen ist mit Sicherheit die Straße. In unterschiedlichen Farbgestaltungen bieten solche Straßenteppiche nicht nur einen echten Blickfang, sondern sind speziell bei Jungs auch als Spielanleitung interessant. Insgesamt ist die Motivvielfalt jedoch wesentlich größer. So etwa sind Disneymotive wie Prinzessinen oder Figuren aus der Micky Mouse Familie ebenso beliebt wie Teppichdesigns, die einen Bauernhof oder den Weltraum widerspiegeln. Klar ist, dass die Wahl des Motivs dem Kinderwunsch entsprechen soll. Eine besondere Variante sind Kinderteppiche mit Wendemotiven, die von beiden Seiten bespielt werden können. Damit kann auch optisch etwas Abwechslung ins Kinderzimmer gebracht werden.

Form und Größe sind einheitlich

Viele Hersteller setzen auf einheitliche Formen und Maße. Wer hier auf etwas Besonderes setzen möchte, der sollte auf eine Puzzlematte setzen. Meistens sind im Handel rechteckige Spielteppiche zu finden, einige Marken setzen auch auf Quadrate, wobei grundsätzlich die Größen mit 80 x 120 bzw. 95 x 200 oder 100 x 165 Zentimeter festgelegt sind.

Besonderes Augenmerk auf das Material

Ein Spielteppich muss gerade in Sachen Material vielfältigen Ansprüchen gerecht werden. Dazu zählt, dass er pflegeleicht und robust sein sollte, aber auch möglichst frei von chemischen Stoffen. Am häufigsten finden sich Teppichfasern aus Polyamid oder Polyester bzw. Polypropylen. Das liegt daran, dass Baumwolle als Naturmaterial nicht nur optisch kaum mit Kunstfasern mithalten kann, sondern auch rau und uneben ist. Wichtig ist, dass der Spielteppich in jedem Fall rutschfest ist. Dies wird bei vielen Herstellern durch Gumminoppen auf der Rückseite des Teppichs gewährleistet. Den gleichen Effekt erzeugt auch eine sogenannte Action Back Textil-Beschichtung, die sich auf Spielteppichen mit Straßen befindet.

Auf Schadstoffgehalt achten

Auch wenn Eltern beim Kinderteppich meist auf Kunstfasern setzen, ist auf schädliche Inhaltsstoffe zu achten. Vor allem gesundheitsgefährdende Weichmacher dürfen nicht enthalten sein. Ein guter Ansatz in diesem Zusammenhang sind besondere Zertifikate wie etwa das Öko Tex Standard 100, das von unabhängigen Testlabors wie dem TÜV vergeben wird. Ob der Teppich nach dem Auspacken im Kinderzimmer einen stark chemischen oder künstlichen Geruch ausströmt, ist hingegen kein Indiz für eine Schadstoffbelastung. Denn diese Unannehmlichkeit liegt meist ausschließlich an der Verpackung und verschwindet nach einigen Tagen mit Frischluftzufuhr.

Eine einfache Reinigung als wesentliches Kriterium

Viele Eltern kennen die Thematik, die Kinder essen Kekse oder trinken einen Becher Kakao auch im Kinderzimmer. Und da ist schnell ein Malheur passiert, das Flecken auf dem Kinderteppich verursacht. Hochwertige Modelle können bei 60 Grad in der Maschine gewaschen werden, wobei dies vom Hersteller immer explizit angegeben sein muss. Sonst ist einfache Handwäsche angesagt.

Auch interessant