Industrial Design: Industrieböden erobern Privathaushalte  

PVC Polymer Vinyl Fußböden
Ein PVC Boden (Polymer Vinyl) macht inzwischen auch für Privathaushalte eine gute Optik - Foto: O-SHI-ADISORN / depositphotos.com

Das Industrial Design hält in vielen Privatwohnungen Einzug. Die Kombination aus Praktikabilität und reduziertem Schick wirkt gleichzeitig modern und rustikal. Unverputzte Wände und Mobiliar aus Stahl und dunklem Holz zeichnen das Industrial-Ambiente aus. Doch auch der Fußboden nimmt Einfluss auf die Atmosphäre der Wohnung. Der Industrial-Style erinnert an alte Werkstätten oder Fabrikhallen. Er überzeugt durch kontrastierende Kombinationen aus Altem und Neuem, Hellem und Dunklem. Der rohe Loft-Charakter wird zum Großteil durch die besonderen Böden erschaffen. Praktisch und pflegeleicht unterstreichen sie den Industrie-Wohnstil.

Industrial-Style: Modernität und rustikale Optik in einem

Bereits zu Beginn der 80er-Jahre gewann der Industrial-Look an Bekanntheit. In New York nahm er seinen Ursprung, als Künstler wie Andy Warhol sillgelegte Fabriken zum Atelier umfunktionierten. Maler, Musiker und Schauspieler nutzten Werkstätte und Fabrikräume als Wohnräume und legten die Grundlagen für die heute beliebten Lofts. Die Bohémiens besaßen im Normalfall wenig Geld, dafür aber Kreativität. Sie nutzten das, was bereits zur Verfügung stand, um Neues zu erschaffen und ihrem Zuhause Charakter zu verleihen. Daher verwundert es nicht, dass das Industrial Design Praktikabilität und Extravaganz vereint. Industrieleuchten tauchen die großen Räume in ein kühles Licht. Drehstühle und Weinkisten dienen als Sitzgelegenheit oder Tische. Alte Werkbänke können als Ablagen, Beistelltische oder Dekorationsobjekte fungieren.

Um den Industrial-Style in die eigenen vier Wände zu holen, braucht es die typischen Industriematerialien wie:

  • Metall,
  • Stahl,
  • Holz und
  • Beton.

Graue und funktionale Betonböden stellen ein Markenzeichen der Stilrichtung dar. Zugleich setzt der Look auf Kontraste, die dem rauen Fabrik-Charme klare und verspielte Elemente entgegensetzen. Gemütliche Teppiche und weiche Decken sorgen beispielsweise für Behaglichkeit. Ebenso kann auf dem kargen Industrieboden ein schönes Sitzkissen seinen Platz finden.

Wer die Light-Version des Industrial-Designs erschaffen möchte, kann sich zunächst auf Industrieböden aus Reaktionsharz beschränken. Im Vergleich zu gängigen Bodenbelägen zeichnen sich diese durch eine längere Lebensdauer und eine enorme Alltagstauglichkeit aus. Sie sind komplett fugenlos sowie:

  • schlagfest,
  • kratzfest und
  • stoßfest.

Ob Kinder oder Haustiere in der Wohnung leben und diese von Zeit zu Zeit auf den Kopf stellen – der Industrieboden nimmt garantiert keinen Schaden. Er verfügt über eine vollkommen glatte silvoll-schlichte Oberfläche, sodass er problemlos sauber gehalten werden kann. Gegen Temperaturschwankungen sind diese Böden unempfindlich. Ein weiterer Vorteil ist die Festigkeit gegen Abrieb. Industrieböden halten auch hohem Druck ohne Schwierigkeiten stand. Ein beliebtes Material stellt für den Privatgebrauch PVC dar. Informationen zu dieser Variante erhalten Interessierte unter der Seite des Anbieters B.W.D.

Industrieböden lassen sich zu jeder Jahreszeit verlegen, da sie temperaturunempfindlich sind. Bereits zwei Stunden nach dem Austrocknen sind Böden mit Reaktionsharz wieder begehbar. Der Bodenbelag kann auf praktisch allen Untergründen verwendet werden. Ob Fliesen, Beton, Metall oder Holz – alle Materialien sind als Grundlage für den modernen Industriefußboden zu gebrauchen.

Möbel und Designs für den perfekten Industrial-Look

Die Verbindung aus urbanem Flair und Gemütlichkeit macht den Industrial-Style zu einem absoluten Highlight in der Inneneinrichtung. Damit Elemente wie der Industrieboden perfekt zur Geltung kommen, empfiehlt sich die Kombination mit Möbeln im ähnlichen Stil. Mobiliar aus Glas, Metall und unbehandeltem Holz wirken rau und rustikal. Sie unterstreichen den Werkstatt-Charme. Damit dieser nicht überhandnimmt, sollten sich auch behagliche Elemente im Einrichtungsstil widerspiegeln. Beispielsweise passt eine gemütliche Ledergarnitur perfekt zu Möbeln aus Beton. Wichtig ist, dass der Industrial-Look sich durch klare Linien und ein betont unaufgeregtes Design auszeichnet. Er konzentriert sich auf das Wesentliche. Um schöne Kontraste zu erschaffen, kann auf dem glatten Industrieboden beispielsweise ein kuschelweiches Fell liegen. Kissen und Teppiche in leuchtenden Farben setzen Akzente, ohne dem Fabrikhallen-Ambiente etwas von seiner Coolness zu nehmen.