Vor- und Nachteile einer Wasserenthärtungsanlage

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Video-Link: https://youtu.be/Mt499Px7c1Q

 

Vorteile einer Wasserenthärtungsanlage

Die Wasserenthärtung mit Hilfe einer Enthärtungsanlage bringt viele Vorteile. Dazu zählt als ausschlaggebender Punkt die enorme Kosteneinsparung. Allein durch das Herabsetzen der Härtestufe von 4 auf 1 können jährlich pro Person bis zu 80€ eingespart werden. Durch das Enthärten des Wassers kann die Struktur von Armaturen sowie technischer Geräte nicht vom Kalk angegriffen und beschädigt werden. Daraus folgt, dass der Verschleiß enorm gesenkt wird und somit die Kosten für teure Reparaturen in die Ferne rücken. Durch eine Wasserenthärtungsanlage senken sich ebenfalls anfallende Energiekosten, da der Kalkgehalt in Heizkörpern enorm gesenkt wird und es nicht zu einer verminderten Heizkraft kommen kann.
Auch die Wäsche wird weicher und Farben verblassen deutlich langsamer, sodass rund 20% weniger Waschmittel benötigt wird.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist der geringer werdende Zeitaufwand. Da Kalkflecken vermindert werden, wird beim Putzen dementsprechend weniger Zeit und Putzmittel benötigt.
Zudem leistet der Gebrauch einer Wasserenthärtungsanlage einen aktiven Einsatz für den Umweltschutz, denn durch die Einsparung von Energie und Pflegemitteln werden die Ressourcen unserer Umwelt geschont.

Nachteile einer Wasserenthärtungsanlage

Der am offensichtlichste Nachteil sind die einmalig hohen Anschaffungskosten und es müssen regelmäßig Reinigungsmittel nachgekauft werden. Trotz der enorm verminderten Wasserhärte muss eine Resthärte im Wasser erhalten werden, sodass es dennoch zu geringen Kalkablagerungen kommt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Wasserenthärtungsanlage Platz benötigt, und zwar in der Nähe der Wasseruhr. Desweiteren muss die Anlage an das Abwassersystem angeschlossen werden, um regelmäßig Spülungen vorzunehmen, bei welcher der herausgefilterte Kalk weggespült wird.