Hochbeet aus Europaletten

Hochbeet aus Europaletten
Aus Europaletten kann man schöne Dinge für den Garten zaubern - © depositphotos.com @ alho007

Ein Hochbeet aus Europaletten selber bauen

Hochbeete aus Holz bekommt man in unterschiedlichen Größen und Ausführungen im Handel. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man aber auch mit geringem Aufwand ein Hochbeet aus Europaletten bauen. Sobald die vier Paletten zusammengebaut sind, kann man das Beet befüllen und mit Gemüse und Kräutern bepflanzen.

Ein Hochbeet hat viele Vorteile

Natürlich kann man Obst und Gemüse auch in einem ganz normalen Beet im Garten anbauen, doch das Hochbeet schneidet deutlich besser ab. Gerade in den Sommermonaten gibt es im Garten immer etwas zu tun. Gemüse und Kräuter werden geerntet, und Unkraut muss regelmäßig entfernt werden. Normalerweise muss man sich für diese Arbeiten bücken, beim Hochbeet steht man dabei bequem aufrecht und hat den optimalen Überblick.

Pflanzen haben recht unterschiedliche Ansprüche an den Untergrund, diesen kann man in einem Hochbeet wesentlich besser Rechnung tragen. Im Garten müsste man die Erde mühselig bearbeiten, im Hochbeet sind Anpassungen wesentlich einfacher. Schnecken wird man eher selten im Hochbeet antreffen, ein weiterer wichtiger Vorteil.

Was kann man im Hochbeet anbauen?

Grundsätzlich kann man alles in einem Hochbeet pflanzen, selbstverständlich auch Blumen. In der Regel entscheiden sich Hobbygärtner aber für eine Kombination aus Gemüse, Kräutern und Salat. Gerade dieser gemischt Anbau bekommt der Erde sehr gut und wirkt sich somit auch positiv auf die Pflanzen aus. Welche Pflanzen am besten miteinander harmonieren kann man im Internet nachlesen.

 

Die Bepflanzung des Hochbeets kann das ganze Jahr über erfolgen, wobei man teils Samen aussät aber auch vorgezogene Pflanzen einsetzt. Zum Schutz in kälteren Nächten kann das Hochbeet dann auch gut mit Folie abgedeckt werden. Bei der Bepflanzung sollte man auch immer die Qualität der Erde berücksichtigen. Im ersten Jahr enthält sie besonders viele Nährstoffe und eignet sich am besten für so genannte Starkzehrer wie Gurken, Kohl, Lauch und Tomaten.

Der geeignete Standort für das Hochbeet

Zunächst einmal muss man im Garten einen Platz für das Hochbeet finden, am besten eine sonnige Stelle. Als Grundfläche werden mindestens 1,5 Quadratmeter benötigt, besser sind 2 Quadratmeter. Die Fläche muss so groß sein, dass man auf allen Seiten noch genügend Platz hat, um das Hochbeet zu bearbeiten. Damit das Hochbeet später auch gerade steht, sollte man eventuell den Boden noch etwas begradigen.

Der Bau des Hochbeets ist spielend leicht

Zeit- und Kostenaufwand für den Bau des Hochbeets sind sehr gering. Europaletten kann man günstig kaufen, Firmen oder Privatpersonen haben häufig welche günstig oder kostenlos abzugeben. Natürlich gibt es verschiedene Ausführungen von Hochbeeten aus Europaletten, diese hier ist sicher die einfachste und auch von Laien zu bewältigen.

Am besten verbaut man die Paletten mit der Transportfläche nach innen, dann kann man später außen noch Kräuterbeete anbringen. Zunächst stellt man die vier Europaletten in einem Winkel von 90 Grad waagerecht aneinander und verschraubt sie in jeder Ecke mit drei Winkeln. Die sichtbaren Stellen des Hochbeets kann man nun mit einer wetterfesten Farbe streichen. Nachdem die Farbe getrocknet ist, verkleidet man die Innenwände der Konstruktion mit Teichfolie und tackert diese fest. Damit Wasser ungehindert ablaufen kann, bleibt der Boden unbedingt offen.

Das Hochbeet richtig befüllen

Für den erfolgreichen Anbau von Gemüse und Kräutern ist es enorm wichtig, dass das Hochbeet richtig befüllt wird. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man das Hochbeet im ersten Jahr für das Sammeln von kompostierbaren Abfällen nutzen, so hat man dann eine ideale Basis.

Es ist wichtig, dass man unten grobe Materialien einfüllen, die Wasser gut durch lassen. Das können zum Beispiel gehäckselte Äste oder die Reste vom letzten Hecken- oder Baumschnitt sein. Darüber kommt dann eine Schicht aus reifer Komposterde, diese kann man auch im Fachhandel kaufen. Die nächste Schicht besteht aus Mist, den man eventuell von einem Bauern aus der Umgebung bekommen kann. Ganz oben kann man dann verschiedene Sorten von Erde einfüllen. Im Prinzip wird jede Schicht nach oben hin immer feiner.

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Video-Link: https://youtu.be/IXQN0GXa_hY

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