Die Vor- und Nachteile des Gasgrills

Gasgrill
Ein Gasgrill - © depositphotos.com @ sergey02

Der Gasgrill erfreut sich nicht weit so großer Beliebtheit wie sein Bruder, der Holzkohle-Grill. Was Grillfans am Gasgrill oftmals bemängeln, ist das Fehlen des Holzkohle-Armoas im Fleisch, welches für das Grillen auf dem Holzkohle-Modell so charakteristisch ist. Dennoch hat der Gasgrill einige Vorteile zu bieten, um die es sich im weiteren Verlauf handeln soll.

Vorteile des Gasgrills

Eines der offenkundigsten Vorteile des Gasgrills ist, dass er das Grillen auf dem Balkon ermöglicht, da er aufgrund seiner Funktionsweise keinen Rauch und Qualm erzeugt, der womöglich die Nachbarn belästigen würde.

Zudem sind bei einem mit Gas betriebenen Grill keine langen Wartezeiten notwendig, bis mit dem Grillen begonnen werden kann. Die Temperatur des Gasgrills lässt sich flexibel durch einen Regler regulieren, wobei auch empfindliche Nahrungsmittel wie Fisch schonend gegart werden können. Entzündet wird das Gas des Grills durch einen automatischen Zünder.

Bei einem Gasgrill wird außerdem nicht direkt über der Flamme gegrillt: Die durch das Gas erhitzen Winkelstäbe oder ein Lavastein (abhängig vom Modell) garen das Fleisch auf gesunde Art durch, ohne, dass sich von der Nahrung ausgehendes Fett entzündet und krebserregende Dämpfe erzeugt. Durch das Ausbleiben von Asche und Glut ist der Gasgrill um ein vielfaches einfacher zu reinigen und zu pflegen.

Der Gasgrill ist in der Verwendung flexibel: Größere Fleischstückchen wie ganze Hähnchen und ähnliches lassen sich mittels der regulierbaren Außenbrennstäbe schonend garen. Sie können außerdem auch noch Grillmethoden anwenden, bei denen Sie Gerichte mit Topf und Deckel auf dem Gasgrill positionieren. Während des Garungsvorgangs lässt sich die Temperatur ganz nach Ihrem Bedarf einstellen.

Der größte Vorteil des Gasgrills liegt vermutlich in seiner Nutzbarkeit: Auf dem Balkon zu grillen ist für viele Menschen ein Luxus und nur mit einem Gas- oder Elektro-Grill zu realisieren.

Nachteile des Gasgrills

In der Anschaffung ist ein Gasgrill weitaus teuer als ein Holzkohle-Modell. Aber auch hier variieren die Preise: hochwertige Modelle mit Lavastein sind um einiges kostspieliger als die Variante mit Brennstäben. Im Durchschnitt kostet ein Gasgrill 200-1000 Euro, weswegen der gute alte Holzkohle-Grill die günstigere Wahl darstellt.

Auch das von vielen gemochte Holzkohle-Aroma lässt sich mithilfe sogenannter Holzchips nachahmen, was wiederum den Nachteil des fehlenden natürlichen Armoas auffängt. Aromatisierte Holzchips müssen jedoch auch erneuert und zunächst einmal erworben werden. Ein kleines Extra des Gasgrills: die Holzchips gibt es, zur Freude aller Grillfans, in unterschiedlichen Aromen zu kaufen.

Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der stark eingeschränkten Mobilität eines Gasgrills: Fixiert im Garten, oder auf dem Balkon, lässt sich der schwere Grill nicht leicht verschieben oder umpositionieren.

Für gemütliche Grill-Ausflüge eignet sich das klassische Holzkohle-Modell besser, da diese kaum Gewicht aufbringen und zusammengeklappt in den nächsten Park transportiert werden können.

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