Renovieren im Kinderzimmer – was ist zu berücksichtigen?

Kinderzimmer wird zum Jugendzimmer
Ein Kinderzimmer sollte mit dem Kind mitwachsen - © depositphotos.com @ photographee.eu

Das Kinderzimmer ist in einer Wohnung oder in einem Haus das Zimmer, das am häufigsten überarbeitet und renoviert werden muss. Denn das Zimmer und die Ausstattung des Zimmers wächst mit den Kindern einfach mit. Ein Kleinkind hat hinsichtlich Möbeln, Bodenbelägen oder Dekoration ganz andere Notwendigkeiten und Ansprüche als ein Grundschüler oder ein Teenager. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich notwendige Renovierungsarbeiten im Kinderzimmer selbst durchführen.

Das Gästezimmer muss weichen

Wenn sich ein Baby ankündigt, kommt es in der Wohnung oder dem Haus meistens zu einer Umbauaktion. Während bisher vielleicht ein Gästezimmer oder Büro vorhanden war, dann muss dieses nun weichen und in ein Kinderzimmer umgewandelt werden. Wer das passende Werkzeug im Haus hat, kann mit den notwendigen Arbeiten schnell beginnen.

Hygienische Bodenbeläge verwenden

Bei der Ersteinrichtung des Babyzimmers sollte beachtet werden, dass das Kind bereits nach einigen Monaten mobil wird und dann unter Umständen Möbel umgestellt werden. Aus hygienischen Gründen sollte die Renovierung des Zimmers beim Bodenbelag beginnen: Alte Teppiche sollten entfernt werden und gegen einen frischen Bodenbelag entfernt werden. Mit etwas Geschick kann man einen Laminatboden verlegen, dieser Belag ist für ein Kinderzimmer zu empfehlen, da er einerseits nicht empfindlich ist und auch gut zu reinigen ist. Auch die Wände sollten bei der Renovierung berücksichtigt werden. Ein Kinderzimmer sollte hell und freundlich sein und für die Farben der Wände wählt man daher helle Töne. Wenn alle Wände farbig gestrichen werden, macht dies den Raum optisch kleiner. Besser ist es, weiß zu streichen und nur eine Wandfläche farbig zu gestalten. Vorsicht bei Tapeten: Diese treffen vielleicht kurzfristig den Geschmack des Kindes. Ganz schnell wechselt aber der Geschmack und dann muss die Tapete schon wieder gewechselt werden.

Kinder in die Renovierung miteinbeziehen

Während das Kleinkind noch wenig Wünsche an die Einrichtung äußert, wachsen die Ansprüche schnell. Sobald das Kind dem Kleinkindalter entwachsen ist, wird alles „kindisch“ und „babyhaft“ und das Kinderzimmer muss erneut renoviert werden. Hier sollte man das Kind ganz aktiv in die Planung miteinbeziehen, damit es sich in seinen Wänden wohl fühlt. Und idealerweise wird das Kind auch die Renovierung einbezogen und lernt dadurch, was alles mit eigenen Mitteln zu verändern ist.

Ein Zimmer zum Toben, Spielen, Ruhen und Lernen

Bei der Einrichtung ist zu beachten, dass ein Kinderzimmer verschiedene Aufgaben hat. In ihm wird gespielt, getobt, ausgeruht, gebastelt, gelernt und geschlafen. Das sollte man bei der Planung berücksichtigen und entsprechend in die Renovierungsmaßnahmen einfließen lassen. Auch im Grundschulalter ist ein Laminatboden die beste Wahl für den Boden: Teppiche mit bunten Motiven sollten entfernt werden. Es empfiehlt sich auch, die Wände neu zu streichen. Die Farbwahl ist aber unbedingt mit dem Kind abzustimmen. Um die unterschiedlichen Bereiche im Zimmer entstehen zu lassen, ist es eine gute Wahl, mit einem Raumteiler zu arbeiten. Dafür genügt ein schönes Regal, das so stabil ist, dass es frei im Raum stehen kann und nach Möglichkeit von beiden Seiten zu befüllen ist. Das Regal kann nach dem Kauf noch mit Farbe oder Accessoires aufgepimpt werden (auch hier können die Kids prima mithelfen) und dann frei im Raum platziert werden. So entstehen interessante Ecken und Raumsituationen im Kinderzimmer. Achten Sie aber auf ein stabiles Regal mit einem sicheren Stand, damit es auch die nächste Kissenschlacht überstehen kann.

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