Der Sandkasten – Grenzenloser Spielspaß

2 Mädchen im Sandkasten
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Sandkästen gibt es in den verschiedensten Formen, Farben und Ausführungen. Das richtige Modell lässt ein Kinderherz höher schlagen und lädt zum ausgiebigen Traumschlösser bauen und Sandkuchen backen ein. So finden Sie den richtigen Sandkasten für Ihren Spross:

Was Sie vor dem Kauf beachten müssen

Zunächst gilt es, sich Gedanken über den verfügbaren und benötigten Platz zu machen. Wo befindet sich ein sicherer und einsehbarer Bereich? Wie viele Kinder werden in dem Sandkasten spielen? Wie tief kann der Sandkasten werden? Eine zu geringe Sandtiefe vermindert den Spielspaß, weil ein Kind buddeln möchte, ohne sofort auf den Boden zu stoßen. Für optimalen Spielspaß sollte der Sandkasten vierzig Zentimeter hoch und mit einer zwanzig Zentimeter dicken Sandschicht gefüllt sein. Haben Sie einen sonnengeschützten Bereich? Im anderen Fall ist ein Dach oder ein gespanntes Segeltuch sinnvoll, um Ihren Sprössling vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Klären Sie vor dem Kauf ab, ob Ihnen das Aufstellen eines Sandkastens auf dem Balkon einer Mietwohnung erlaubt ist. Gewichtsbegrenzungen, ferner Beeinträchtigungen der Mitbewohner durch herunterrieselnden Sand können Gründe für eine Ablehnung sein.

Modelle

Holz

Der klassische Sandkasten, z.B. aus dem Online Baumarkt, besteht aus einer hoch stehenden, oftmals viereckigen Einfassung aus Brettholz. Diese dient als Sitzgelegenheit und Windschutz. Gleichermaßen besteht die Möglichkeit, dass die Kleinen ihre Kunstwerke auf der breiten Kante bauen. Ein mittelgroßer bis großer Garten bietet vielfältige Möglichkeiten: Ein Sandkasten-Schiff im Wikinger-Stil, ebenso ein Spielhaus mit Sandkasten lassen der Fantasie keine Grenzen. Fernerhin gibt es Modelle mit integrierten Sitzbänken an den Seiten, die für einen erhöhten Komfort sorgen.

Vor direkter Sonne und leichtem Regen schützt ein Dach aus Folie, Holz oder in Form eines Sonnenschirmes. Manche Modelle bieten obendrein ein schwenkbares und dem Sonnenstand anzupassendes Dach.

Gleichermaßen gibt es Deckel aus Holz oder Folie, die den Sand vor Verunreinigungen wie Laub und umgekippten Getränken sowie Tierexkrementen und Feuchtigkeit abschirmen. Wird der Sand zu feucht, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf Algen- und Bakterienbildung.

Kunststoff

Wer eine Alternative zu Holz haben möchte, greift auf Kunststoff zurück. Diese Sandkästen zeichnen sich durch einen geschlossenen Behälter aus, die keinen Kontakt zum Boden haben. Die durchschnittliche Buddeltiefe der Kunststoff-Sandkästen liegt bei zirka zehn bis fünfzehn Zentimetern.

Oftmals sind sie mit Deckel erhältlich. Überwiegend sind die Deckel windempfindlich, nicht passgenau, um luftdurchlässig zu sein. Dies dient der Sicherheit Ihres Kindes, falls es Verstecken spielt und den Sandkasten mit übergestülptem Deckel nutzt. Vornehmlich für den Balkon oder für Kleinkinder sind Sandkästen aus Kunststoff wegen ihrer geringeren Größe geeignet. Sobald ihr Kind genug vom Buddeln hat, ist der Sandkasten schnell zu einem Planschbecken umfunktionierbar. Der Klassiker der Kunststoff-Sandkästen, die Sandmuschel, vereint beides. Sie besteht aus zwei Teilen und kann gleichzeitig mit Sand auf der einen und Wasser auf der anderen Seite gefüllt werden. Von großer Beliebtheit sind darüber hinaus Tierformen wie die Schildkröte und der Frosch.

Vor- und Nachteile

Holz

Das natürliche Material verleiht Holz dem Sandkasten eine schöne, naturnahe Optik.

Nachteilig ist indes die Splittergefahr von unbehandeltem Holz.

Kunststoff

Durch den geschlossenen Boden hält dieser Sandkasten Ameisen ab. Er ist leicht zu reinigen. Vornehmlich für kleine Flächen, wie auf dem Balkon, ist ein Kunststoff-Sandkasten zweckmäßig. Ferner ist er in einer Vielzahl von Farben und Formen erhältlich.

Indes ist Kunststoff nicht in dem Ausmaß langlebig wie Holz. Wird er nicht abgedeckt, staut sich das Wasser.

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