So vertreiben Sie Katzen von Ihrem Grundstück

Katze am Pool
Nicht überall sind Katzen erwünscht - © depositphotos.com @ castenoid

Katzen sind zwar weitestgehend ungefährlich, können bei einem regelmäßigen Besuch benachbarter Grundstücke jedoch zur echten Plage werden. Ob Kot im Blumenbeet, verwüstete Pflanzen oder gar ein zerkratztes Auto – all das sind negative Auswirkungen fremder Vierbeiner im eigenen Garten. Wie Sie die Samtpfoten effektiv von Ihrem Hab und Gut fernhalten können, erfahren Sie hier.

Diese Gerüche mögen Katzen gar nicht

Ein einfaches, aber effektives Hausmittel zur Vertreibung von Katzen ist der Kaffeesatz. Bei guter Witterung können Sie den Kaffeesatz entweder auf dem ganzen Grundstück oder an ganz bestimmten Stellen, wie beispielsweise im Sandkasten, verstreuen. Die Tiere mögen den Geruch überhaupt nicht und halten daher zukünftig gebührenden Abstand von Orten mit diesem Duft. Statt Kaffeesatz kann auch scharfer Pfeffer oder ein anderes stark riechendes Gewürz verwendet werden.

Katzenschreck – der Name ist Programm

Ein weiteres adäquates Mittel zur Abschreckung von Katzen ist der sogenannte Katzenschreck. Hierbei handelt es sich um ein elektronisch betriebenes Gerät, welches ein für Katzen unangenehmes Geräusch produziert. Durch den integrierten Bewegungsmelder springt der Katzenschreck immer dann an, wenn sich einer der Vierbeiner nähert. Obwohl diese Vorrichtungen natürlich etwas kostspieliger sind als der Einsatz von Hausmitteln, kann sich der Kauf für Sie durchaus lohnen. Diese Geräte gelten nämlich als überaus effektiv.

Spezielle Pflanzen schrecken unerwünschte Besucher ab

Die Pflanzen mit der durchaus originellen Bezeichnung Verpiss-Dich-Pflanze wirken gegen Samtpfoten echte Wunder. Sie müssen die Gewächse in jene Beete pflanzen, welche vor den Vierbeinern geschützt werden sollen. Die Katzen mögen keine ätherischen Öle. Weil die Nesseln der Pflanze jede Menge Menthol enthalten, kann das die unerwünschten Vierbeiner von einem Besuch in Ihrem Garten abhalten.

Diese Alternative ist günstig, umweltschonend und benötigt keinen Strom – allerdings kann sie nicht überall eingesetzt werden. Den Bereich direkt vor der Haustür oder andere asphaltiert Flächen kann sie nicht schützen. Natürlich können Sie die Pflanze trotzdem dort platzieren. Da sie hierzu allerdings spezielle Blumenkübel bräuchten, ist diese Variante weniger komfortabel.

Simpel, aber effektiv – Abwehr mit dem WasserstrahlNicht überall

Falls Sie genügend Geduld aufbringen, können Sie der störenden Katze auch einfach auflauern. Halten Sie einen Wasserschlauch griffbereit, damit sie diesen im Bedarfsfall gegen das Tier einsetzen können. Da Katzen Wasser bekanntlich hassen und sich zudem vor der plötzlichen Bewegung erschrecken dürften, ist diese Methode zwar etwas zeitraubender, aber mindestens so wirksam wie die anderen Varianten. Allerdings sollten Sie den harten Wasserstrahl auf keinen Fall direkt auf die Katze richten, weil Sie ihr sonst einen ernsthaften Schaden zufügen könnten. Und ganz gleich, wie sehr das Tier Sie in Ihrem Garten stört – schaden wollen Sie dem wehrlosen Tier doch ganz sicher nicht!

Spätestens nach einer mehrmaligen Durchführung dieser Methode wird die unerwünschte Katze Ihr Grundstück so schnell sicher nicht mehr betreten. Die intelligenten Tiere merken sich nämlich, dass dieses Revier bereits besetzt ist und der Besitzer sein Reich verteidigt. Allerdings ist diese Vorgehensweise eher ungeeignet, wenn Ihr Garten gleich von mehreren Katzen heimgesucht wird. Falls Sie also keine Lust haben, sich mehrfach täglich auf die Lauer zu legen, bis endlich alle Tiere abgeschreckt sind, sollten Sie sich für eine andere Variante entscheiden.

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