Home-Office – was muss ein Aktenschrank können

Ein Aktenberg auf einem Schreibtisch
Spätestens wenn der Schreibtisch so aussieht, muss ein Aktenschrank her - © depositphotos.com @ AndreyPopov

Wer eine Home-Office betreibt, kennt das: anfangs hat man viel Platz und deponiert Ordner auch mal auf dem Boden. Dann wird es immer mehr. Papier auf Fensterbänken, Schränken, Stühlen. Jetzt muss ein vernünftiger Aktenschrank her. Doch was muss er können?

Richtige Tür, stabiles Material – längere Freude

Während in einem Umfeld, in dem Datenschutz und Datensicherheit eine Rolle spielen, Aktenordner unsichtbar weggeschlossen werden müssen, entfällt dies Anforderung in der Regel in der Home-Office. Für die Home-Office benötigen Sie einen Aktenschrank, der leicht zugänglich ist und dessen Türen dem ständigen Gebrauch standhalten. Hat man viel Platz, kann man getrost einen Schrank mit Flügeltüren wählen. Unter den drei Varianten Flügeltür, Schiebetür und Jalousie-Schrank nimmt allerdings der flügeltürige Aktenschrank den meisten Raum ein, da die Türen in den Raum hinein geöffnet werden müssen. Dann ist das Unfallrisiko ein Argument, das gegen einen Aktenschrank mit Flügeltüren spricht. Wussten Sie das viele Unfälle in Betrieben und in der Home-Office mit offenen Schranktüren einher gehen? Fragen Sie Ihre Berufsgenossenschaft. Für den häufigen Gebrauch, möglicherweise auch durch viele Nutzer, scheinen Schränke mit Schiebtüren oder Jalousien-Schränke die bessere Wahl zu sein. Neben der Türfrage lohnt es sich über das Gewicht der Ablage nachzudenken. Ein Ordner kann je nach Füllung zwei bis drei Kilo wiegen. Die Zwischenböden des Aktenschrankes müssen also stabil sein.

Effiziente Maße schaffen mehr Platz in der Home-Office

Bei der Anschaffung eines Aktenschrank sollten die Maße, die Stabilität und damit einhergehend das Material, aus dem sie sind, bedacht werden. Standardordner, die in der Regel in Büros, jedoch von vielen Privatkunden benutzt werden, haben genormte Maße. Diese sind in Höhe mal Breite mal Tiefe: 318 mm mal 75 mm mal 285 mm. Andere Ablagehilfsmittel richten sich meist nach diesen Maßen. So nimmt ein Sammelaufsteller zum Beispiel den gleichen Raum wie ein Standarordner ein. Also ist es sinnvol bei der Planung der Anschaffung des Schrankes von der Standardgröße der Ordner auszugehen. Eine Ordnerreihe ist muss mit circa 35 cm Höhe veranschlagt werden. In einem zwei Meter zehn hohen Schrank passen also sechs Ordnerreihen übereinander. Verschiedenste Modelle finden Sie hier.
Achten Sie darauf, dass die Zwischenböden, wenn sie variabel montierbar sind, die platzausnutzende Einteilung auch zulassen. Bei sechs übereinanderliegenden Reihen muss auch eine Leiter oder eine Trittstufe zur Verfügung gestellt werden, da die oberste Reihe von kleineren Nutzern sonst nicht erreichbar ist. Handelt es sich um Ordner, an die Sie während des ganzen Arbeitstages immer wieder dran müssen, ist es empfehlenswert über maximal vier Reihen übereinander in einem Jalousien-Schrank nachzudenken. Das spart Platz, da keine Tür in den Raum schwingt. Ein Jalousien-Schrank kann risikolos offen gelassen werden. Vier Ordnerreihen sind leicht zu überblicken und einfach zu entnehmen.

Fazit – was der Schrank in der Home-Office können muss

Hat man viel Platz kommt, ein stabiler Schrank mit Flügeltüren in Frage. Bei wenig Platz eignen sich Schiebetüren oder Rolloschränke. Den Rolloschrank gibt es auch schmal, so dass er in eine Ecke passt oder in eine Lücke zwischen anderen Möbeln. Das Türrollo verschwindet beim Öffnen hinter dem Schrank und beansprucht keinerlei Raum. Alternativ kommt vielleicht auch eine Ordnerdrehsäule in Betracht. Das ist allerdings keine Schranklösung, sondern eher ein rundes Regal auf Rädern. Für Menschen, die ihren Arbeitsbereich gern variieren, durchaus ein Alternative.

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