Der professionelle Pizzaofen für zu Hause – wenn der Genuss Einzug hält

Pizza zuhause zubereiten
Foto: crystalmariesing via Twenty20

Er ist ein Traum für jeden echten Italienliebhaber: ein waschechter italienischer Pizzaofen. Natürlich haben nur die wenigsten Deutschen die Möglichkeit, einen italienischen Pizzaofen in Gastronomie-Qualität in ihrer Küche einzubauen. Doch es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Modellen, mit denen Sie im Ergebnis sehr nah an das eines echten italienischen Pizzaofens herankommen.

Was macht einen echten italienischen Steinbodenofen aus?

Die meisten traditionellen italienischen Pizza- oder Steinbodenöfen werden mit Feuer beheizt. Dazu wird im hintersten Teil des Ofens ein Feuer mit Holz – teilweise mit Hölzern, deren Rauch ein eigenes Aroma entwickelt – entfacht und immer wieder angeheizt. Dieses Feuer erhitzt den gesamten Backofen und natürlich auch die Steinplatte, die den Boden des Ofens bildet.

Natürlich geht auch der Italiener an der Ecke mit der Zeit – in Deutschland noch mehr als in Italien selbst. Doch selbst im Italienurlaub begegnet man immer öfter Pizzaöfen, die nicht mehr mit einem Feuer beheizt werden, sondern die elektrisch funktionieren. Auch wenn der Pizza dabei ein wenig das Aroma des Holzfeuers fehlen mag – ein elektrischer professioneller Pizza-Ofen steht dem Original fast nicht nach. Vorausgesetzt, der Ofen bringt die notwendige Qualität mit.

Diese Voraussetzungen muss ein wirklich guter Pizzaofen erfüllen

Sie überlegen, einen elektrischen Pizzaofen in Ihre Küche integrieren zu lassen? Dann sollten Sie darauf achten, dass dieser Pizzaofen auch wirklich hält, was er verspricht. Denn Pizza wie aus Italien ist ein gern gegebenes Versprechen, mit dem sich erst einmal nur bedingt etwas anfangen lässt. Denn noch lange nicht jede Pizza aus Italien ist wirklich gut – auch hier müssen verschiedene Aspekte erfüllt sein, damit eine Pizza schmeckt. Diese sind in aller Regel:

  • Der Teig und der Belag
  • Die Temperatur im Ofen
  • Der Boden im Ofen
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Teig und Belag sind oftmals tatsächlich eher Geschmackssache. Bei der Frage nach dem richtigen Belag beispielsweise belegt in Deutschland nach einer Umfrage im Auftrag des Anbieters pizza.de die Salami-Pizza Platz 1. Als nächstes folgt die Pizza mit gekochtem Schinken. Danach kommt im Ranking sehr lange nichts, bis mit mehr als 10 Prozentpunkten weniger in der Beliebtheitsskala schließlich die Pizza Hawaii auf Platz 3 landet.

Deutlich weniger subjektiv ist die Frage nach der richtigen Temperatur zu beantworten. Die meisten Backöfen in der Küche schaffen 240 – 280 Grad Celsius. Manche Produkte sogar etwas mehr. Was aber nur die wenigsten Modelle realisieren können, ist den Herd auf 400 – 450 Grad Celsius aufzuheizen. Genau diese Temperaturen braucht eine Pizza aber, um wirklich so zu schmecken, wie beim Italiener.

Bleibt noch der Boden des Ofens. Damit eine Pizza wirklich nach einer Steinofenpizza schmecken kann, muss sie auch auf Stein gebacken sein. Den Unterschied werden Sie sehr schnell herausschmecken. Aus diesem Grund sind gute Pizzaöfen – egal ob elektronisch oder manuell betrieben – in der Regel direkt mit einem Steinboden versehen und natürlich auch dementsprechend schwergewichtig.

Deshalb unterscheidet sich ein guter Pizzaofen so sehr von einem klassischen Ofen für die Küche

Zwei der drei oben aufgeführten Punkte sorgen dafür, dass eine Pizza wie beim echten Italiener im heimischen Backofen kaum Zustandekommen kann. Punkt Nummer eines sind die Temperaturen. Diese sind in Ihrem einem klassischen Backofen deutlich niedriger als in einem echten Pizzaofen. Dafür braucht ein solcher Pizzaofen allerdings auch einen anderen Stromanschluss. Während der klassische Haushaltsofen mit 230 Volt auskommt, brauch der echte Pizzaofen schon einen Anschluss mit 400 Volt.

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Während Sie außerdem in Ihrem heimischen Backofen auf Blechen backen, kommt die Pizza im elektronischen Pizzaofen direkt auf den Stein und schon nach wenigen Minuten können Sie eine waschechte italienische Pizza genießen.

Für wen lohnt sich ein solcher Pizzaofen?

Preislich betrachtet lohnt sich ein echter Pizzaofen nur für Gastronomen oder solche die es werden möchten. Wenn Sie allerdings regelmäßig Gäste haben und wenn Sie sich zusammen mit Ihren Gästen regelmäßig den Freuden einer Pizza zuwenden, ist ein elektrischer Pizzaofen durchaus eine gute Wahl – trotz der teilweise deutlich höheren Kosten im Vergleich zum Standardofen.